Esstisch aus hellem Buchenholz von COMNATA Esstisch

Trendholzarten 2021: Heller geht immer

Holz ist das perfekte Material für eine gemütliche, warme und nachhaltige Inneneinrichtung. Doch Holz ist nicht gleich Holz: Welche Holzarten 2021 voll im Trend liegen, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

„Blondes Holz“ feiert Comeback

Zu den Trendholzarten 2021 gehört vor allem helles Holz. Dabei dürfen die Farbtöne so hell sein, dass sie fast weiß wirken. Dies sorgt für einen klaren, geradlinigen Look, strahlt Minimalismus und Frische aus, entspannt und hellt die Stimmung auf. Zu den hellen Hölzern zählen:

  • Ahorn
  • Birke
  • Buche
  • Eiche
  • Erle
  • Esche
  • Fichte
  • Kiefer

Die Trendholzarten 2021 lassen sich gut kombinieren

Helles Holz kann vielfältig eingesetzt werden, da es hervorragend zu unterschiedlichen Einrichtungsstilen passt. Gleichzeitig können helle Holzarten gut untereinander oder mit anderen Holzarten kombiniert werden, da helles Holz ordnet und Leichtigkeit und somit Ordnung und Struktur schafft.

Helle Holzarten können großflächig eingesetzt werden. Sie kommen am besten zur Geltung, wenn das Holz nicht gestrichen oder lackiert ist, sondern seine Natürlichkeit ausstrahlen darf. Vor allem Massivholz mit Maserungen unterstreicht die Natürlichkeit und sorgt für einen lebendigen Charakter.

Gut kombinieren lassen sich helle Hölzer mit sanften Farben wie Braun, Beige, Grau. Auch Pastellfarben passen hervorragend zu den angesagten, hellen Holzarten.

Passende Farbtöne sind außerdem Eisblau, helles Mint, Hellgrau, das fast weiß erscheint, oder direkt Weiß. Gemütliche Textilien, Kissen, flauschiges Lammfell wirken der Kühle entgegen, die durch die kalten Farben entsteht und kreieren ein gemütliches und kuscheliges zu Hause. Wer es lieber direkt etwas bunter und knalliger mag, kann zu Terrakotta oder Salbeigrün greifen.

Trendholzarten vielfältig einsetzbar

Wo die Trendholzarten in den eignen vier Wänden zum Einsatz kommen, ist jedem selbst überlassen. Auf dem Boden können die hellen Holzarten in Form von Parkett oder Laminat in heller Holzoptik Einzug erhalten. Aber auch Möbel aus hellem Holz liegen natürlich voll im Trend. Egal ob im Wohn- oder Schlafzimmer oder in der Küche, helles Holz lässt sich überall einsetzen.

Bei den Esstisch Trends 2021 liegt helles Holz ebenfalls ganz vorne. Zum Trend der hellen Holzarten passen Massivholztische aus Esche, Ahorn oder Birke. Massivholzmöbel in hellen Farben wirken weniger massiv und viel leichter.

Essgruppe aus hellem Buchenholz von COMNATA Esstisch

Farbe, Aussehen und Eigenschaften der Trendholzarten 2021

Ahorn: Ahornholz ist je nach Art weiß, hellbraun oder rötlich-grau. Das Holz des Bergahorns ist fast weiß. Allerdings vergilbt Ahornholz mit der Zeit. Die Jahresringe sind meist als feine, dünne, wellenartige Linien gut sichtbar.

Das Holz von Ahornbäumen ist robust und zäh, aber elastisch und biegsam. Es nutzt sich kaum ab und ist widerstandsfähig. Das Holz wird häufig für die Herstellung von Kleinmöbeln, Tischplatten und Sitzflächen von Stühlen genutzt. Es ist nicht sehr witterungsbeständig und reißt bei Feuchtigkeit.

Birke: Das Holz der Birke ist gelblich bis rötlich-weiß. Die Oberfläche ist glatt und kann seidig glänzen. Die Maserung ist schlicht und hell mit wenig Muster.

Vereinzelt können für die Birke typisch rot-braune Flecken sichtbar sein. Das Holz der Hängebirke – das wie das Holz der Moorbirke häufig als Nutzholz verwendet wird – weist eine flammenartige Musterung auf, die an Eisblumen erinnert. Das Holz ist fest, aber gleichzeitig elastisch und biegsam und eignet sich darum gut zur Möbelherstellung. Aus Birkenholz werden Tische, Stühle, Betten und Schränke gefertigt. Allerdings spielt Birkenholz bei der deutschen Möbelherstellung eine nicht so große Rolle und vor allem in der skandinavischen und russischen Möbelindustrie verwendet. Birkenholz ist recht günstig, da die Bäume auch in Deutschland beheimatet sind.

Buche: Auch das Holz der Buche ist hell und weist eine gelbliche Farbe auf. In Europa ist vor allem die Rotbuche beheimatet, deren Holz, wie der Name verrät, rötlicher ist. Die Oberfläche ist schlicht und dicht und hat eine gleichmäßige Maserung. Das Holz ist schwer, sehr hart, wenig elastisch und sehr haltbar. Buchenholz ist eine beliebte Holzart für Möbel aller Art. Es wird als Massivholz oder in Formschicht- oder Sperrholz verarbeitet. Buchenholz ist durch die Verarbeitung besonders belastbar, hart und widerstandsfähig und wird gerne für Esstische und Kommoden genutzt. Möbel aus Buche sollten geölt und gewachst werden, um die Langlebigkeit zu verbessern. Da es auch in Deutschland Buchen gibt, hat ihr Holz eine gute Ökobilanz.

Ausziehtisch aus hellem Eichenholz von COMNATA Esstisch

Eiche: Eichenhölzer sind grau-braun – die genaue Farbe ist abhängig von der Eichenart – und weisen eine gleichmäßige Maserung auf. Jahresringe und Astlöcher sind deutlich erkennbar. Eichenholz ist robust, haltbar, sehr fest und verzieht sich kaum. Eichenholz hat eine sehr natürliche Ausstrahlung und wirkt gleichzeitig sehr edel. Es kommt häufig als Massivholz zum Einsatz und spielt eine große Rolle in der Möbelindustrie. Bei Eichenmöbeln wird häufig der Begriff Wildeiche zum verwendet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine bestimmte Eichenart, sondern um einen Begriff, der Eichenholz beschreibt, das von Bäumen stammt, die möglichst viele Äste hatten. Dadurch entsteht eine kernige Farbgebung und eine Maserung, die besonders beliebt ist, um den Möbeln einen rustikalen, urigen Charakter zu verleihen. Eichenmöbel passen gut zum skandinavischen Wohnstil, da die meisten Hölzer dort beheimatet sind.

Erle: Erlenholz ist blass-gelblich bis rötlich-braun, dunkelt allerdings nach. Die Oberfläche ist porenlose und Jahresringe sind erkennbar, aber nicht sehr ausgeprägt. Erlenholz ist weich, leicht und trocknet schnell. Es wird zwischen drei verschiedenen Erlenarten unterschieden:

  • Schwarzerle/ Roterle
  • Grauerle/ Weißerle
  • Grünerle/ Bergerle

Die Grauerle ist heller als die Schwarzerle und hat einen seidigen Glanz.

In der Möbelindustrie wird fast nur Roterle verwende, da sich die Grauerle nicht sehr als Nutzholz eignet. Vor allem Möbelstücke aus Erlenholz in Weiß sind sehr beliebt.

Esche: Das Holz der Esche ist braun, gräulich, gelblich, weißrötlich, weiß oder oliv, weist deutlich erkennbare Jahresringe auf und ist strukturreich. Es ist hart, schwer, fest und zäh, aber sehr elastisch. Beim Möbelbau wird Eschenholz als Massiv- oder Furnierholz für Küchen- Wohn- und Schlafzimmermöbel eingesetzt.

Fichte: Fichtenholz ist gelblich-weiß bis rötlich und hat einen seidigen Glanz.

Unter Lichteinwirkung dunkelt es nach und weist dann eine dunkle, gelblich-braune Farbe auf. Das Holz hat eine geradlinige Maserung und Struktur durch dunkle Spätholzbänder. Da es sehr harzhaltig ist, sind Harzkanäle sichtbar. Fichtenholz ist weich und elastisch, hat ein geringes Eigengewicht und kann leicht verarbeitet werden. Es trocknet schnell und ist nicht sehr anfällig für Risse. Es ist die in Europa häufigste Holzart und gilt als schnell nachwachsend. Deshalb ist Fichtenholz günstig und nachhaltig. Fichtenholz aus Russland, Polen oder Skandinavien wird häufig als Nordische Fichte bezeichnet.

Kiefer: Das Kernholz der Kiefer ist rot-gelblich und dunkelt nach. Das äußere Holz ist gelblich-weiß. Kiefernholz hat eine natürliche Maserung mit Astlöchern und Unregelmäßigkeiten und die Jahresringe sind deutlich zu sehen.

Das Holz ist robust, zäh und langlebig, nicht leicht brechbar aber sehr elastisch. Kiefern gelten als schnell wachsend und das Holz darum als nachhaltig. Kiefernholz ist teilweise sehr harzreich und anfällig für Pilze und Fäule und sollte daher mit einem Holzschutzmittel behandelt sein.

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