Essplatz in der Küche

Einrichtungsideen für den Essplatz in der Küche

Von der offenen Küche über die geräumige Wohnküche bis hin zum kleinen separaten Raum – die Küche kennt viele Gesichter. Doch ganz gleich, wie groß die Küche ausfällt ein Essplatz in der Küche ist für viele obligatorischer Bestandteil der Einrichtung – sogar, wenn eigentlich eher im Esszimmer oder Wohnzimmer gespeist wird. Für den Snack zwischendurch oder als Erweiterung der Arbeitsplatte möchte die meisten eher nicht auf den Essplatz in der Küche verzichten. Allerdings hängt die Gestaltung bzw. Ausführung des Essplatzes stets davon ab, wie viel Platz zur Verfügung steht. Welche Alternativen es da gibt und worauf Sie beim Einrichten des Essplatzes achten sollten, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Der integrierte Essbereich: Gesellige Runden am Küchentresen

Es ist sein ausgelassener Charakter, der den integrierten Essbereich so beliebt macht. Gerade der Tresen punktet mit seiner legeren Baratmosphäre. Die erhöhte Essplatte, umrundet von Barhockern, erinnert an das entspannte Zusammensitzen am Thekentresen. So wird die Küche schnell vom Nutzzimmer zum kommunikativen Mittelpunkt. Ob auf eine Tasse Kaffee, einen Snack zwischendurch oder einen Plausch beim Kochen – an der Küchentheke trifft man sich.

Neben seinem geselligen Charakter definiert sich der integrierte Essbereich, ob als normalhoher Tisch oder Tresen, zugleich durch seine intelligente Verbindung aus Wohn- und Essbereich. Speziell in geräumigen offen gestalteten Wohnküchen und Kücheninseln bildet er einen fließenden Übergang zwischen Arbeits- und Essfläche. Zugleich schafft die integrierte Variante zusätzlich zum separaten Speisebereich einen weiteren kleinen Essplatz für zwei bis maximal vier Personen.

Esstisch am Küchentresen

Genauso gut passt die moderne Einrichtungsidee aber auch in mittlere und kleinere Küchen. Da der integrierte Essbereich Arbeitsfläche und Tischplatte in sich vereint, entpuppt er sich als platzsparende Alternative zum separaten Esstisch. Raffinesse beweist er auch bei seinen Sitzmöbeln. Barhocker ohne Lehne zum Beispiel lassen sich nach ihrem Einsatz mühelos unter dem Tisch verstauen.

Zu bedenken ist allerdings, dass ein integrierter Essplatz bei der Planung der Einbauküche von Anfang an miteingeplant werden muss. Die Küche damit nachzurüsten erweist sich eher als schwierig bis unmöglich.

Der separate Essplatz in der Küche: Klare Grenzen zwischen Kochen und Genießen

Ein separater Essplatz, also ein Esstisch mit Stühlen, ist die klassische Variante, wenn es darum geht, einen Essplatz in der Küche einzurichten. Ganz gleich, wie viel Platz man zur Verfügung hat – da es Esstische in diversen Größen und Formen gibt, lässt sich im Grund für jede Raumgröße ein Esstisch finden.

Eine moderne Alternative zum klassischen Esstisch mit Stühlen sind hohe Bartische. Insbesondere in kleineren Küchen bietet sich diese Variante an. In Verbindung mit Barhockern, die man unter den Tisch schieben kann, erweist sich diese Variante als besonders platzsparend. In langen schmalen Küchen kann man auch eine Art Tresentisch an der Wand gegenüber der Küchenzeile anbringen, um eine weitere Ablage und einen Essplatz zu integrieren.

Esstisch mit Auszug im eingezogenen Zustand
Esstisch mit Auszug in ausgezogenem Zustand

Der flexible Essplatz in der Küche: Kreative Platzsparer

Küchen brauchen Platz, Platz zum Kochen und Genießen. Nicht jeder Haushalt kann aber aus komfortablen 50 Quadratmetern schöpfen. Dennoch lässt sich ein Essplatz in der Küche ermöglichen. Wo es an Fläche fehlt, ist Kreativität gefragt. COMNATA verrät die originellsten Ideen für kleine Küchen.

Der beliebteste Esstisch für kleine Räume ist der Ausziehtisch. Dank unterschiedlicher Auszugs- bzw. Verlängerungsmechanismen lässt sich aus einem kleinen Tisch oder einer kleinen Ablage ein Esstisch für mehrere Personen zaubern.

Neben dem ausziehbaren Esstisch lassen auch Klappmöbel die kleine Küche optisch aufatmen. Mit Scharnieren zum Beispiel verschmilzt der Klapptisch nahezu mit der Wand. Bei Bedarf klappt man die Tischplatte einfach zurück. Auch die passenden Klappstühle haben an der Wand ihren Platz. An stabilen Haken nehmen sie kaum Raum in Anspruch.

Mit wenig Platz geben sich auch faltbare Essmöbel zufrieden. Im Handumdrehen sind Tisch und Stühle zusammengebaut und abtransportiert. Platzsparend aufeinander gestapelt kommen sie auch in schmalen Küchenecken unter.

Unausgeschöpftes Potenzial findet sich oftmals auf der Fensterbank. Gibt sie genügend Fläche her, ist sie als reine Dekoablage zu schade. Einen sinnvolleren Verwendungszweck erfüllt sie als Tischplatte. Kombiniert mit platzsparenden Sitzmöbeln wie Hockern sowie Klapp- oder Faltstühlen ergibt sich ein raffinierter Essplatz in der Küche.

Bank, Hocker oder Stuhl: Welche Bestuhlung für den Essplatz in der Küche?

Kein Zweifel: Der Esstisch spielt die Hauptrolle. Die Nebendarsteller, die Stühle, dürfen bei der Planung aber auch nicht zu kurz kommen. Schließlich bilden Stuhl und Tisch eine Einheit.
Viele Plätze auf kleiner Fläche schafft die Sitzbank. Während der Stuhl nur eine Person unterbringt, nimmt die Bank bis zu drei Personen auf sich auf. Besonders in mittelgroßen und kleinen Küchen macht sich der Platzgewinn bezahlt.

Esszimmerstuhl mit Armlehne
Esszimemrsessel

Ums Eck denken: Befindet sich der Essbereich in einer Küchennische, bietet sich eine Eckbank an. Und schon wird aus einem toten Eck ein wertvoller Sitzplatz.
COMNATA empfiehlt: Sitzbänke mit integriertem Staufach schenken dem Raum zusätzlichen Stauraum, ohne ihm sein behagliches Wohnflair zu nehmen.

Der klassische Esszimmerstuhl beansprucht zwar mehr Platz, bettet seinen Besitzer aber meist gemütlicher als die rustikale Bank. Auf gepolsterten Rücken- und Armlehnen lässt es sich auch nach dem Essen noch gut aushalten. Zugleich gibt sich der Stuhl flexibler als sein schweres Gegenstück. Einfach und schnell ist er umgestellt oder aus der Küche geräumt.

Mix & Match: Mit Sitzmöbeln experimentieren

Eine einheitliche Sitzgruppe ist zwar die einfachste Lösung, aber nicht unbedingt die beste. Experimentierfreude zahlt sich aus. Wer verschiedene Formen, Größen und Designs kombiniert, nutzt die verfügbare Fläche zu seinen Gunsten.

Gehen wir beispielsweise von einem rechteckigen Esstisch aus. Für die Fläche zur Wand eignet sich eine Sitzbank, die bei Bedarf unter der Tischplatte verschwindet. So kann der Tisch bei Platzmangel problemlos gegen die Wand gerückt werden. An den beiden Tischenden hingegen sind Hocker eine gute Wahl. Bei größeren Runden fügen sie zusätzliche Sitzmöglichkeiten hinzu. Sind sie gerade nicht im Einsatz, fühlen sie sich auch unter dem Tisch wohl.

Esstisch mit Stühlen und Sitzbank

Starke Leuchten, starker Essplatz in der Küche

Offene geräumige Küchen bieten dem Essbereich zwar mehr als genug Entfaltungsraum, lassen ihn aber auch schnell verloren wirken. Und genau hier kommt der Leuchtentrick ins Spiel. Große dekorative Hängelampen, ob einzeln oder im Set, setzen einen visuellen Ankerpunkt.

Einzige Voraussetzung für den Leuchtentrick: Sie muss in der Mitte des Tisches platziert werden. Nur in zentraler Position bringt sie den Essplatz gebührend zur Geltung: tagsüber mit ihrer extravaganten Silhouette, abends mit ihrem einladenden Lichtkegel. Übrigens: Auch in kleinen Küchen festigt eine markante Leuchte die Stellung des Essplatzes.

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